International preisgekrönte Bücher und Autoren

Literatur
for Fiction
Der indische Journalist und Autor Aravind Adiga erhält 2008 für seinen Debütroman „Der weiße Tiger („The White Tiger“) den 40. Man Booker Prize for Fiction.
 
»Klug, provozierend, atemberaubend: ein grandioses Romandebüt über globalisierte Menschen in Indien, der größten Demokratie der Welt.«
Fiona Ehlers, Kultur Spiegel
 
Das Gegengift zu Bollywood: Aravind Adiga entführt uns mit „Der weiße Tiger“ in den „großen Hühnerkäfig“ der indischen Gesellschaft von heute: Es ist die humorvolle und bitterironische Geschichte des gewieften Dieners Balram Halwai. Balram schafft es, mit zweifelhafter Moral und mörderischer Tücke vom Sohn eines armen indischen Rikschafahrers zum erfolgreichen Startup-Unternehmer aufzusteigen. In einem langen Brief schildert er dem chinesischen Ministerpräsidenten seine Erfolgsstory. Fasziniert erleben wir das Indien der Kakerlaken und Callcenter, der Prostituierten und Gläubigen, der alten Traditionen und der Internetcafés.
 
@ Man Booker Prize 
Aravind Adiga
Preis
Der Man Booker Prize for Fiction wird seit 1969 jährlich für den besten im Jahr der Vergabe publizierten Roman verliehen, der im Original in englischer Sprache erschienen und dessen Autor Bürger des Commonwealth oder der Republik Irland ist. Preisträgerin 2007: Anne Enright.
Stifter
Booker Prize Foundation (BPF), England
Dotierung
50.000 GBP
Internet
www.themanbookerprize.com
„Das literarische Debüt des ehemaligen Time-Korrespondenten Adiga ist ein fulminanter Schelmenroman über das neue Indien.“

stern
Der weiße Tiger
Roman
Übers.: Ingo Herzke
C.H.Beck, 319 S., € 19,90
 
Literatur / Werk
der Stadt Coburg
Der ägyptische Zahnarzt und Schriftsteller Alaa al-Aswani wurde mit dem erstmals vergebenen Friedrich-Rückert-Preis der Stadt Coburg 2008 für sein Werk geehrt.
 
»Der deutsche Botschafter hat es seinen Diplomaten zur Pflichtlektüre gemacht. Keiner soll am Nil Dienst tun, ohne den „Jakubijân-Bau“ gelesen zu haben.«
Der Spiegel
 
Er schreibt offen, kühn, salopp und nimmt kein Blatt vor den Mund: Alaa al-Aswani gibt tiefen Einblick in das Beziehungsgeflecht der ägyptisch-arabischen Gesellschaft. Er fordert mit seinen tabubrechenden lehrreichen Romanen um Armut, Religion, Politik, Sex, Bildung und Terror den ägyptischen Staat und die religiösen Autoritäten hart heraus. Die Regierung sei „durch und durch korrupt“ und von dieser Verderbtheit gehe das ganze Elend aus, das sich im Alltag Ägyptens zeige – der wachsende Einfluss des politischen Islam inklusive. „Der Jakubijân-Bau“ erhält 2008 auch den Bruno-Kreisky-Preis für das politische Buch.
 
© Lenos Verlag 
Alaa al-Aswani
Preis
Der im zweijährigen Turnus ausschließlich an Autorinnen und Autoren aus dem Übersetzungsraum des erweiterten Orients vergebene Coburger Rückert-Preis wurde am 16. Mai 2008 (dem 220. Geburtstag des Dichters und über 40 Sprachen beherrschenden Orientalisten) erstmals verliehen.
Stifter
Stadt Coburg
Dotierung
7.500 EUR
Internet
www.stadt.coburg.de

- Nicht Bestellbar -
„Auf einen solchen Autor haben wir lange gewartet.“

Stefan Weidner, Die Zeit
Der Jakubijân-Bau
Roman
Übers.: Hartmut Fähndrich
Lenos, 384 S., € 19,90
Chicago
Roman
Übers.: Hartmut Fähndrich
Lenos, 480 S., € 22,00